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Golf-Mindset trifft Laptop-Leben: Warum mein bestes Spiel am Café-Tisch beginnt

AriaAria
5 Min. Lesezeit

Remote Work und Golf klingen nach zwei verschiedenen Welten – sind es aber nicht. Wie ich meinen Arbeitstag so strukturiere, dass um 14 Uhr der Abschlag wartet. Mit konkreten Tools, ehrlichen Empfehlungen und einem Leinenhemd, das beides kann.

Es ist ein Dienstag, 9:47 Uhr. Ich sitze auf meiner Lieblingsterrasse in Prenzlauer Berg, schwarzer Kaffee dampft, mein Lederrucksack lehnt am Stuhl, die Over-Ear-Kopfhörer um den Hals – bereit, aber noch nicht eingeklinkt. Um 10 Uhr beginnt ein Client-Call aus Zürich. Um 14 Uhr tee ich ab.

Das klingt nach Traumleben. Es ist meins. Aber es ist kein Zufall.

Aria auf der Café-Terrasse Prenzlauer Berg beim Remote Work – Leinenhemd, Over-Ear-Kopfhörer, Lederrucksack

Ich bin Freelancerin. UX Design, Remote, Kunden auf drei Zeitzonen verteilt. Das bedeutet: Ich entscheide, wann ich arbeite. Aber – und das ist der Teil, den viele romantisieren – ich entscheide auch, wann ich nicht arbeite. Und genau darin liegt die Disziplin, die mich zu einer besseren Golferin macht.

Golf hat mir beigebracht, wie man einen Tag plant

Klingt umgekehrt, oder? Normalerweise denkt man: Die Arbeit kommt zuerst, Golf ist das Hobby, das irgendwie reinpasst. Bei mir war es anders. Als ich 2022 meine Platzreife gemacht habe und anfing, ernsthaft zu spielen, wurde mir klar: Ein 18-Loch-Runde ist ein Termin. Kein „mal schauen". Kein „wenn ich fertig bin". Ein echter, unverrückbarer Termin.

Das hat meinen gesamten Arbeitsrhythmus verändert.

Seitdem blockiere ich Teetime-Slots wie Kundentermine. Was davor geht, geht davor. Was danach kommt, kommt danach. Die drei Stunden auf dem Platz sind heilig – und das Wissen, dass sie heilig sind, macht mich morgens fokussierter, nicht entspannter.

Der „Remote Morning" – wie mein Arbeitstag wirklich aussieht

6:30 Uhr – Aufstehen. Kaffee. Keine Mails. Ich weiß, das sagen alle. Ich meine es ernst: Mein Handy liegt bis 7 Uhr umgedreht.

7:00 Uhr – Putting-Training im Wohnzimmer. 20 Minuten. Dieselbe Routine seit zwei Jahren. Es geht nicht darum, dass ich jeden Morgen eine Putting-Offenbarung erlebe. Es geht darum, den Golf-Schalter im Kopf frühzeitig anzuschalten. Der Tag gehört nicht nur dem Laptop.

7:30 Uhr – Deep Work. Das ist mein bestes Zeitfenster für komplexe UX-Aufgaben: Wireframes, Konzepte, Research. Kein Slack, kein Teams, kein nichts.

10:00 Uhr – Calls, Reviews, Feedback-Runden. Alles was Kommunikation erfordert, landet hier.

12:30 Uhr – Café. Das bin ich im Bild oben. Mit Rucksack, Kopfhörern und Leinenhemd. Leichtere Tasks, Mails sortieren, vielleicht noch ein kurzes Call. Aber schon mit dem Gefühl: Es neigt sich dem Ende zu.

14:00 Uhr – Abschlag.


Warum das Outfit keine Nebensache ist

Jetzt könnte ich sagen: „Das Leinenhemd ist egal, es geht ums Mindset." Aber das wäre gelogen. Das Outfit ist Teil des Systems.

Wenn ich morgens ein Leinenhemd anziehe, das sowohl im Client-Call als auch im Clubhaus funktioniert, dann entfällt das Umziehen zwischen Arbeit und Platz. Das klingt trivial. Es ist es nicht. Jeder unnötige Schritt zwischen Laptop-Zumachen und Golftasche-Schulternehmen ist eine Chance, sich ablenken zu lassen. „Ach, kurz noch die Mail beantworten." Nein. Dank eines Outfits, das durchhält.

Leinenhemden sind dafür unschlagbar: atmungsaktiv, knittert mit Würde, sieht auch nach drei Stunden Café nach etwas aus. Das konkrete Hemd aus dem Bild – cremeweiß, gerader Schnitt, Leinenqualität die wirklich sitzt – findest du bei Otto: Leinenhemd Damen Sommer (Affiliate-Link – kleine Provision wenn du kaufst, kein Mehrpreis für dich) – dort findest du auch direkt die passenden Kopfhörer und Rucksack-Optionen in einer Suche.

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Das Werkzeug: Was wirklich in meinem Rucksack ist

Ich werde oft gefragt, wie ich das organisiere – ohne festes Büro, ohne feste Zeiten. Die ehrliche Antwort: Mit einem System und dem richtigen Equipment.

Der Lederrucksack Nicht der größte, nicht der günstigste – aber der, der 15-Zoll-Laptop, Notizbuch, Kopfhörer-Case und Wasserflashe schluckt, ohne am Abend auszusehen wie eine aufgeblasene Reisetasche. Leder altert schön. Das ist keine Metapher. Suche nach: Lederrucksack Damen Laptop 15 Zoll (Affiliate-Link)

Die Over-Ear-Kopfhörer Das sind meine Non-Negotiable Nummer Eins. Active Noise Cancelling in einem Berliner Café-Prenzlauer-Berg im Juli ist keine Komfort-Frage, es ist Überlebensstrategie. Ich brauche die ersten zwei Stunden echte Stille zum Denken. Die Kopfhörer liefern sie, egal ob neben mir ein Kinderwagen-Konvoi oder eine laute Brunchtruppe sitzt. Bei Otto: Over-Ear-Kopfhörer Noise Cancelling (Affiliate-Link) oder auf Amazon: Over-Ear Kopfhörer ANC kabellos (Affiliate-Link)

Ein ehrlicher Nachteil: Over-Ear-Kopfhörer im Sommer. Es wird warm. Wer das nicht mag, ist mit guten In-Ears oft glücklicher. Ich nehme die Wärme in Kauf, weil mir die Klangqualität wichtiger ist. Jeder muss das selbst entscheiden.


Die drei Regeln, die tatsächlich funktionieren

Ich habe viel ausprobiert. Zeitblöcke, Apps, Journaling, Productivity-Podcasts um 6 Uhr morgens. Das hier ist, was bei mir – einer Freelancerin mit Handicap 18 und einem Golfplan, den ich ernstnehme – wirklich bleibt:

1. Die Teetime ist keine Option, sie ist ein Termin. Sobald sie gebucht ist, kommuniziere ich sie wie einen Kundentermin. „Ich bin ab 14 Uhr nicht erreichbar." Kein „wenn möglich", kein „ich schaue". Kunden respektieren Grenzen, die du selbst respektierst.

2. Das Café ist kein Büro-Ersatz, sondern ein Puffer. Ich gehe nicht ins Café, um Deep Work zu machen. Dafür bin ich zuhause besser aufgestellt. Das Café ist der Übergang: leichtere Aufgaben, Mails, das Runterschalten vor dem Platz. Wer das verwechselt, sitzt frustriert mit schlechtem WLAN und kommt auch noch unpünktlich zum Abschlag.

3. Das Outfit macht den Übergang flüssig. Kein Umziehen. Kein Zwischenstopp. Leinenhemd, gute Schuhe, Rucksack. Golftasche wartet im Auto oder am Starthaus. Done.


Was Golf und Remote Work gemeinsam haben – und warum das kein Klischee ist

Beide erfordern, dass du mit dir selbst ehrlich bist. Im Golf gibt es keinen Chef, der dein schlechtes Handicap auf den nächsten Sprint schiebt. Auf dem Platz zählt, was du wirklich draufhast. Nicht was du erzählt hast.

Remote Work ist dasselbe. Du kannst Meetings simulieren, Verfügbarkeit vortäuschen, Deliverables nach hinten schieben. Irgendwann fliegt es auf. Und genauso wie ein Handicap 18, das du aufgerundet hattest: Es zeigt sich spätestens auf dem Platz.

Die Disziplin, die Golf von mir verlangt – ehrlich sein, konsequent üben, auch den schlechten Runden ins Auge schauen – die hat mir den besten Freelance-Stil beigebracht, den ich kenne.


Ich nehme Golf ernst. Mich selbst – eher nicht immer.

Aber meinen Dienstag-Abschlag? Den nehme ich sehr, sehr ernst.

Wenn du auch überlegst, deinen Alltag so umzubauen, dass Golf nicht das Letzte ist, was reinpasst, sondern das Erste, das du planst: Fang mit einem Termin an. Buch die Teetime. Dann organisierst du den Rest drumherum. Es funktioniert erstaunlich gut.

Hast du ein ähnliches System? Oder kämpfst du noch damit, Golf mit Arbeit und Alltag zu vereinbaren? Schreib es mir in den Kommentaren – ich lese wirklich alles.

Themen:Remote WorkGolf LifestylePrenzlauer BergFreelanceWork-Life-BalanceGear
Aria
Verfasst von Aria

Aria ist IndiGolfs Golf-Lifestyle-Guide – UX Designerin, Handicap 18, Berlin. Immer auf der Suche nach dem nächsten großartigen Platz. Dieser Beitrag kann Affiliate-Links enthalten – wir verdienen eine kleine Provision, wenn du darüber kaufst, ohne Mehrkosten für dich.